Sint Jansklooster

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In Sint Jansklooster gab es früher zwei Kloster: das Klarissenkloster Clarenberg und das Sint Jansklooster. Der „Convent op de Sint Janskamp“, wie das Kloster offiziell hieß, wurde im Jahre 1399 von dem blinden Johannes van Ommen gegründet. Die Ideen und Ideale der Devotio moderna, wie sie durch Geert Grote von Deventer gepredigt wurden, hatten nachhaltigen Eindruck auf ihn gemacht. Diese kirchliche Reformationsbewegung strebte nach einem geordneten Zusammenleben von Frauen und Männern, die als Laien zwar nicht an Klostergelübde gebunden waren, sich aber dennoch an die Regeln Armut, Keuschheit und Gehorsam halten wollten. Da es aber dennoch als vernünftig angesehen wurde, sich einer Organisation für derartige Gemeinschaften anzuschließen, entschieden sich Johannes und seine Mitbrüder für den „Dritten Orden des Heiligen Franziskus“. Etwa im Jahre 1405 

stjansklooster

wurde durch gleichgesinnte Frauen der Schwesterkonvent, das Klarissenkloster Clarenberg, gegründet. Das Sint Jansklooster wurde 1581 während des Achtzigjährigen Krieges gegen die spanischen Besatzer zerstört. Der Erfolg der protestantischen Reformation verhinderte seinen Wiederaufbau. Der letzte Überrest des Männerklosters brannte 1835 während des großen Dorfbrandes nieder. Auf einer Weide schräg gegenüber der Weggabelung Kloosterweg-Monnikenweg sind noch Mauerreste des Klosters zu sehen. Schon seit Jahrhunderten steht eine Mühle in Sint Jansklooster. Der Name „Monnikenmolen“ („Mönchsmühle“) deutet darauf hin, dass der Konvent von Sint Jan eine Mühle besaß. Der Grundstein der heute noch bestehenden Mühle wurde 1857 gelegt. Der markante Wasserturm stammt aus dem Jahre 1931 und ist schon von weitem sichtbar. Auf dem Mahlboden ist ein Gedicht zu lesen.

Monnikenmolen (Mönchsmühle)

Schon seit Jahrhunderten steht eine Mühle in Sint Jansklooster. Der Name „Monnikenmolen“ („Mönchsmühle“) deutet darauf hin, dass der Konvent von Sint Jan eine Mühle besaß. Der Grundstein der heute noch bestehenden Mühle wurde 1857 gelegt. Der markante Wasserturm stammt aus dem Jahre 1931 und ist schon von weitem sichtbar. Auf dem Mahlboden ist ein Gedicht zu lesen.

Naturschutzgebiet ‚De Wieden’

Sint Jansklooster liegt in dem herrlichen Naturschutzgebiet ‚De Wieden’, nicht weit entfernt von dem prachtvollen historischen Ort Blokzijl und dem pittoresken Giethoorn. In der Nähe befindet sich auch das Naturschutzgebiet ‚De Weerribben’. In Sint Jansklooster selbst gibt es außer dem Blumenkorso noch einiges mehr zu entdecken, zum Beispiel eine wunderschöne Mühle, die zur Besichtigung freigegeben ist. Auch das Besucherzentrum ‚De Wieden’ des ‚Vereins Naturmonumente’ (‚Vereniging Natuurmonumenten’) befindet sich hier. Auf den Terrassen hat man eine prächtige Aussicht über die Beulakerwiede, den See, an dem sich unter anderem viele Wassersportler vergnügen.